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Hobbys verbessern unsere Gesundheit

Kochen, Malen oder Meditation machen sich nicht nur gut im Lebenslauf, sie verbessern auch unsere Gesundheit! Leute die Hobbys in die Routine einbauen, senken auf Dauer das Stresslevel und damit das Risiko, an bestimmten Krankheiten - wie zum Beispiel Blutdruck-Beschwerden oder Depressionen - zu erkranken.

Wer keine Hobbys als Ausgleich zum Alltag hat, läuft eher Gefahr, vor Stress krank zu werden, sei es mit einem echten Burnout oder auch mit ständigen Infekten. Ein Hobby hilft abzuschalten und den Stress abzubauen.

Sport als Hobby ist besonders gut. Das ist sogar wissenschaftlich bewiesen, denn wer sich bewegt, baut Adrenalin ab, welches bekanntermaßen das Stresshormon schlechthin ist.

Arbeit mit den Händen zu verrichten kann auch das Stresslevel senken. Warum? Weil Handarbeit den Kopf frei macht. In einer Studie aus dem Jahr 2013 mit 3.500 Probanden wurde zudem festgestellt, dass Handarbeit und kognitive Fähigkeiten eng miteinander verbunden sind: Je mehr die Teilnehmer der Studie strickten, desto besser war ihre Gehirnaktivität.

Tiere streicheln senkt laut den "Centers for Disease Control and Prevention" den Blutdruck, den Cholesterinspiegel und verringert das Gefühl von Einsamkeit. Hunde wirken sich positiv auf den Menschen aus. Die Tiere berühren etwas in unserem Inneren. Das Wohlbefinden steigt, der Stresslevel sinkt. Randolph Barker von der Virginia Commonwealth University hat untersucht, welchen Einfluss Hunde im Büro auf die Mitarbeiter haben. Dazu wurde den Probanden Blut abgenommen und die Konzentration der Stresshormone im Laufe des Tages gemessen. Am stärksten nahmen die Stresshormone im Blut der Mitarbeiter ab, die ihren Vierbeiner mit zur Arbeit nehmen durften. Aber auch bei den hundelosen Probanden sank der Stresslevel. Sie berichteten außerdem, dass sie die Anwesenheit der Hunde ihrer Kollegen als wohltuend empfanden. Das liegt daran, dass Hunde bei Menschen einen ähnlichen Effekt haben wie Babys: Der Umgang mit ihnen regt im menschlichen Organismus die Produktion des Glückshormons Oxytocin an.

Kochen kann Spass machen, braucht aber auch Geduld und fördert das Zeitgefühl. Das gemeinsame Kochen stärkt die sozialen Kompetenzen. Über dies hinaus fördert das Kochen auch die psychomotorischen und kognitiven Fähigkeiten sowie die Freude an der Nahrungszubereitung und deren Aufnahme. Laut Studien nehmen Menschen, die sich regelmäßig zu Hause von Selbstgemachtem ernähren, 130 Kalorien pro Tag weniger zu sich als die, die viel essen gehen. Weiteres Plus: Mit seinen Kindern zu kochen verringert deren Risiko, fettleibig zu werden.

Spenden. Zu geben, so besagt eine Studie, die im "American Journal of Public Health" veröffentlicht wurde, senkt den Blutdruck, den Stresslevel, verlängert die Lebensdauer und wirkt sich positiv auf die Stimmung aus. Menschen, die weder freiwillige Dienste erledigen noch spenden, haben, so die Ergebnisse der Studie, ein 30 Prozent höheres Risiko, aufgrund von Stress zu sterben.

Gartenarbeit ist gut gegen Stress und Depressionen und wirkt entspannend. In Studien wurde außerdem herausgefunden, dass Gartenarbeit das Demenzrisiko um rund 40 Prozent senkt. Zusätzlich hält die Bewegung körperlich fit. Weiterer Nebeneffekt: Die Gewürze und Pflanzen, die Sie anbauen, machen Ihr selbst gekochtes Essen noch gesünder!

Meditation hat positive Auswirkungen auf die Gesundheit, das Wohlbefinden, die Konzentration und die Gesamtleistung von Menschen. Man kann sogar die Meditation in den Arbeitsplatz integrieren. Als Mittel zur Steigerung der Zufriedenheit und Verringerung der Krankmeldungen, sowie der Verbesserung von Teamgeist, Leistung, Innovation und Motivation des wichtigsten Teils ihres Geschäfts, der Mitarbeitenden. Meditation ist nicht nur gut für unseren Geist und unsere Stimmung, sie hat auch viele positive Wirkungen auf unseren Körper: Zum Beispiel verbessert sie die Verdauung, senkt den Blutdruck, wirkt gegen Stress und gegen stressbedingte Entzündungen. Meditation kann, so das "Journal of Neuroscience" sogar körperliche Schmerzen um 27 Prozent  und emotionale Schmerzen um 44 Prozent lindern. (Morphin lindert Schmerzen nur um 22 Prozent.)

Zeichnen oder Malen wirken sich positiv auf unsere mentale Gesundheit aus. Kunstherapie zum Beispiel senkt Stress, Angstzustände und hilft, zu entspannen.

Auszeiten vom Arbeitsalltag reduzieren das Risiko von Herzerkrankungen und Depressionen. Außerdem, so besagt eine Studie, die im Magazin "Psychosomatic Medicine" veröffentlicht wurde, senken Freizeitaktivitäten den Blutdruck und die Ausschüttung von Stress-Hormonen.

Das klingt sehr gut und interessant. Doch die Realität sieht anders ausEin Mensch verbringt mehr als ein Drittel seiner Wachstunden bei der Arbeit!  Ein wenig Familie muss natürlich auch sein, aber für Hobbys bleibt einfach keine Zeit.

Hobby-Workshops am Arbeitsplatz? Könnte das die Lösung sein?

So viel Spaß die Arbeit macht, man braucht einfach Erholungsphasen. Endlich mal auf andere Gedanken zu kommen ist wichtig, um die eigenen Batterien aufzuladen und den Kopf frei zu bekommen. Einfach mal für ein paar Minuten oder sogar eine Stunde nicht an die Arbeit zu denken, ist sehr erholsam. Es ist niemand in der Lage, sich 8 Stunden am Stück zu konzentrieren. Wenn lange Zeit ohne Erholungspause gearbeitet wird, leidet die Qualität der Arbeit. Was soll man jedoch während dieser Mikro-Pausen tun? Was steigert die Produktivität am besten?

Kreative Workshops am Arbeitsplatz ermöglichen den Mitarbeitenden, sich von ihren professionellen und persönlichen, täglichen Anforderungen kurz zu lösen und eröffnen den Appetit für Hobbys. Die Leute kehren danach erholter und konzentrierter zu ihren Aufgaben zurück. Durch gezielte Einsetzung wird allen Mitarbeitern die Möglichkeit geboten, ihre körperliche, geistige, soziale und emotionale Fähigkeiten zu entwickeln.

Immer mehr Unternehmen werden sich ihrer Verantwortung bewusst und begreifen, dass sie einen Beitrag für Gesundheit und Wohlergehen – physisch als auch psychisch – am Arbeitsplatz leisten müssen.

Der Schlüssel zu einem erfolgreichen BGM-Programm ist die Förderung des allgemeinen Wohlbefindens. Genau so wichtig ist aber auch, dass die Mitarbeitenden daran Spaß haben.

 


 

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